48 Jahre Radweltpokal St. Johann in Tirol und keineswegs müde

Ab 20. August heißt es in der Region St. Johann in Tirol wieder Straße frei für tausende Radsportbegeisterte. Die Veranstaltung von Harald Baumann bietet eine heutzutage einzigartige Rennvielfalt – heuer zusätzlich mit einem Airport Sprint.

 

 

Der Radweltpokal ist heuer bereits zum 48. Mal fixer Programmpunkt im Veranstaltungskalender der Region. Von 20. bis 27. August treffen über 2500 Starter aus aller Welt in St. Johann in Tirol ein, um sich bei den spannenden Rennen zu messen. Die Kulisse von Kitzbüheler Horn und Wilder Kaiser bietet die optimalen Rahmenbedingungen für diesen Klassiker. Der Ablauf der Bewerbe in dieser Form ist einzigartig. Für alle Altersklassen werden eigene Rennen durchgeführt, wobei die ältesten Teilnehmer immerhin schon vor dem Jahr 1936 geboren sind und dennoch der traditionellen Weltcuprunde über 40 Kilometer und 190 Höhenmeter strotzen, mit einem Stundenschnitt von beachtlichen 37 km/h. „Einen 80 Jährigen gemeinsam mit den 35 Jährigen starten zu lassen würde abschrecken und viele unserer älteren Starter von einer Teilnahme abhalten. Deshalb führen wir beim Radweltcup für alle Altersklassen eigene Rennen durch. So können sich die Starter eindeutig an ihren direkten Konkurrenten messen“, sagt der Veranstalter Harald Baumann. Baumann ist in Rennradkreisen selbst schon Legende. In früheren Jahren aktiver Radrennfahrer, kennt er die Wünsche und Bedürfnisse der Radsportler.

Die Highlights für die Zuschauer, neben den Straßenrennen und dem Einzelzeitfahren, sind der Bergsprint und, ganz neu in dieser Saison, der Airport Sprint. Beim Bergsprint sind 316 Höhenmetern auf 2,7 Kilometern von der Talstation der St. Johanner Bergbahnen zum Gasthof Pointenhof zu bezwingen. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr allerdings der erstmals durchgeführte Airport Sprint. In 16 verschiedenen Klassen starten Männer wie Frauen ab 30 Jahren auf der 1000 m langen Betonstrecke beim Flugplatz St. Johann in Tirol.

„Der Radwoche bietet ein extrem umfangreiches Rennangebot. Von Sprint bis klassischen Rennradrennen, von Juniorenrennen bis zu den ältesten Senioren –für alle ist etwas dabei. Die Radwoche ist etabliert und der Tourismusverband ist bemüht, sie auch in Zukunft, angepasst an den Zeitgeist, beizubehalten und weiterzuentwickeln“, freut sich der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Gernot Riedel. Nach wie vor verzeichnet die Region durch diese Veranstaltung tausende Nächtigungen. Künftig werde man auch im Mountainbike- und Eventsportbereich noch stärker als bisher punkten, kündigt Riedel neue Ansätze der Region an, wie auch das heuer zum zweiten Mal stattfindende Spartan Race mit an die 6.000 Teilnehmer aufzeigt. Somit ist dies eine der teilnehmerstärksten Sportveranstaltungen österreichweit.

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