Mit Achtsamkeit unterwegs

Obacht, die Smombies kommen! Gebannt auf ihr Smartphone starrend marschieren sie wie Schlafwandler durch die Städte, alles um sich herum vergessend, vor allem den Straßenverkehr und die anderen Fußgänger. Um Menschen, die sich mittels Handy und Ohrstöpseln völlig aus dem Hier und Jetzt ausklinken, vor den Folgen ihrer Unachtsamkeit zu schützen, haben sich die Augsburger als clevere Schwaben die Bodenampeln ausgedacht: Rote, in den Boden eingelassene Blinklichter warnen an zwei Augsburger Straßenbahn-Haltestellen die Smombies vor der heranrollenden Tram.

 

 

Solche „Bompeln“ wären auch in anderen Bereichen bestimmt ganz nützlich. Zum Beispiel um uns aufzurütteln: „Hallo, hier spielt die Musik!“ In unseren Köpfen geht es doch zu wie am Berliner Alexanderplatz zur Hauptverkehrszeit, ein ständiges Kommen und Gehen der Gedanken. Sofern wir nicht durch langjährige Meditationsübungen gelernt haben, unseren Geist zu fokussieren, schießt uns beim romantischen Dinner die unpassendste Eingebung durch den Kopf: „Habe ich die Herdplatte ausgeschaltet“?

Wer jemals mit einem Kleinkind unterwegs war, weiß was es heißt, vollkommen in der Gegenwart zu leben. Da hat doch der Liebe Gott tatsächlich für Klein Evi eine winzige Wasserpfütze in einem ebenso winzigen Loch im Asphalt stehen lassen. Das muss jetzt eingehend untersucht werden, kleine Fingerchen rühren das trübe Wasser um, pulen Steinchen aus der Erde. Sorry Mama, aber ich habe jetzt keine Zeit, weiterzugehen. Die Kita muss warten.

Mit Hilfe von Achtsamkeits-Trainings kann aber auch ein Erwachsener lernen, wieder im Hier und Jetzt verankert zu sein. Mindfulness Praktiken sind anerkannte Methoden der Stress-Reduktion und Prävention. Wer ganz bewusst den gegenwärtigen Moment wahrnimmt und diesen ohne Wertung oder Erwartungen und akzeptiert, dem eröffnen sich auf einmal ganz neue Erfahrungen, die er bis dahin nicht beACHTet hat – der Lindenduft im Frühsommer, das freundliche Lächeln des Briefträgers, das Knirschen des Kieses unter den Füßen.
Posthotel Achenkirch – Auf dem Weg zu sich selbst

Unter dem Motto „Wo die Reise beginnt“ lädt Karl C. Reiter, der Gastgeber des Tiroler Posthotels Achenkirch, seine Gäste dazu ein, die alltägliche Komfortzone zu verlassen und Neues auszuprobieren. Mit seinem Konzept des Hotels als Spielraum für Erwachsene will er die Gäste zum Spiel mit den Möglichkeiten inspirieren. Dabei werden sie von kompetenten Experten und Expertinnen unterstützt.

So leitet der zertifizierte Professional of Positive Psychology und Wildnistrainer Stefan Spiecker viertägige Achtsamkeits-Retreats, welche die Teilnehmer „Auf den Weg zu sich selbst und dem inneren Kompass“ führen sollen. Drei Achtsamkeitsübungen – die achtsame Gehmeditation, die achtsame Sitzmeditation und der achtsame Alltag – stehen dabei im Mittelpunkt. Sie lassen sich leicht im Alltag integrieren und sind eine wirksame Hilfe, die eigen Potentiale zu erkennen und die natürliche Widerstandskraft (Resilienz) zu stärken.

Die wunderbare Umgebung des Posthotels ist wie dafür geschaffen, das Gehen wieder ganz bewusst zu erleben. Wie ein geheimnisvoller, dunkler Spiegel glitzert der Achensee zwischen den Bergen von Rofan und Karwendel, frische Bergluft strömt in die Lungen, eine Fülle von Geräuschen, Gerüchen und Bildern beschäftigt die Sinne, anstatt einfach möglichst schnell von A nach B zu gelangen. Die Retreats mit Stefan Spiecker finden an drei Terminen statt: 7.-11.9.2016, 20.-24.11.2016 und 18.-22.1.2017. Sie sind ab 736,- Euro pro Person für den Aufenthalt zuzüglich Kursgebühr buchbar.

www.posthotel.at

 

Lungolivigno – Ausflüge mit Yoga und Meditation im „Kleinen Tibet Italiens“

Den liebevollen Beinamen „Kleines Tibet Italiens“ verdankt das italienische Bergdorf Livigno seiner malerischen Lage in den Livigno Alpen am Dreiländereck von Italien, Österreich und der Schweiz. In luftiger Höhe auf 1.800 Meter über dem Meer, umgeben von den großen Gletschern des Bernina und des Ortler und in Nachbarschaft zum Nationalpark Stelvio und zum Schweizer Nationalpark, stellt sich fast schon automatisch ein erhebendes Lebensgefühl ein.

Intensive, berührende Naturerlebnisse sind fester Bestandteil der Chakra Experience Programme des 4-Sterne-Superior Hotel Lac Salin SPA & Mountain Resort, das zur Lungolivgno Gruppe gehört. Der tägliche „Spaziergang der Seele“ verbindet nämlich Yoga und Meditation mit Outdoor-Aktivitäten. Der Ausflug führt zum “Ponte degli innamorati” (Brücke der Verliebten) und zum Wasserfall der Unendlichkeit im Val Neira. An den schönsten und kraftvollsten Plätzen wird unterwegs meditiert und Yoga praktiziert. Die Chakra Experience Programme im Spa sind auf die sieben Feeling Rooms abgestimmt, die jeweils einem Chakra gewidmet sind.

www.lungolivigno.com

 

Wanderungen zu Augenbründln und Kraftkegeln im Salzburger Lungau

An den Kraftorten scheiden sich die Geister, die einen glauben, ganz deutlich eine besondere Energie zu spüren, andere haben ihre Zweifel. Tatsache aber ist, dass es einfach gut tut, die Natur aufzusuchen, um neue Kraft zu schöpfen und zur Ruhe zu finden. In einer so ursprünglichen Natur- und Kulturlandschaft wie dem UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau gibt es unzählige Orte und Wege, die neue Energie schenken, weil sie so schön sind, dass man jeden Moment bewusst genießen will.

Dass auch von Menschenhand geschaffene Kraftplätze ihre Berechtigung haben, beweisen die in den 1940er Jahren aufgeschütteten 38 Kegel unterhalb des Gumma (2.315 m). Diese Kegel dienen seit über sechzig Jahren als Lawinenverbauung. Zudem erleben viele Menschen sie als Kraftkegel und spüren auf ihnen sitzend eine innere Wärme und Energie. Auch dem „Augenbründl“ bei der Wallfahrtskirche St. Leonhard in Tamsweg werden magische Kräfte nachgesagt, sein Wasser soll nämlich gegen Augenleiden helfen. Vielleicht ist es aber auch die vom Alltag abgehobene Situation der Wallfahrt, des Ankommens an der erfrischenden Quelle, die den Blick klärt und die Augen für das Wesentliche öffnet.

Überhaupt macht das Element Wasser in allen seinen Erscheinungsformen eine Landschaft erst richtig eindrucksvoll. Mit Gewässern ist der Salzburger Lungau besonders reich gesegnet, an die 60 Bergseen, rauschende Wildbäche, Wasserfälle und kristallklare Quellen laden zum Verweilen, Lauschen, Fühlen und Schauen ein. Zum Spielen und Planschen natürlich auch.

www.lungau.at

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