Fränkisches – gesprochen, gesungen und gefilmt – Mundartabend im Museumswirtshaus

Fränkische G´schichtlich, Lieder und Gedichtlich werden am Freitag, den 23. September im  Fladunger Museumswirtshaus „Zum Schwarzen Adler“ vorgetragen. Um 19 Uhr laden die Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken e. V. und das Freilandmuseum Fladungen dort zum Mundartabend. Gezeigt wird auch „Der Brandners Kischper und das ewige Leben“ – eine unterfränkische Kurzfilmfassung von Franz von Kobells bekannter Erzählung.

 

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Gerhard Bach bei seinem Auftritt beim letztjährigen Mundartabend im Tanzsaal des Museumswirtshauses „Zum Scharzen Adler“ – Fotograf: Jens Englert

 

Bereits zum 18. Mal ist das Museumswirtshaus „Zum Schwarzen Adler“ am Freitag, den 23. September Treffpunkt der Freunde des fränkischen Dialekts. Ab 19.00 Uhr sind dort Mundartsprecher und -autoren sowie Sänger, Musikanten und erstmals auch Filmemacher beim unterfränkischen Mundartabend zu Gast. Mit dabei sind bekannte und erfahrene Erzählerinnen und Erzähler aus der Vorrhön und der Rhön sowie aus dem Schweinfurter Umland.

Den Anfang macht Egon Sturm aus Wegfurt mit eigenen Gedichten und Helmut M. Kriegers Zwiegespräch – oder besser Monolog – „Sö emoel Hergott“. Gabi Gröschel aus dem Bad Neustadter Ortsteil Mühlbach liest „Herbstliches“, ehe Helmut Rüth aus Arnstein-Sachserhof Begriffe aus dem Mundart-Wörterbuch „“Wos haste gsocht? – oder das weggeworfene Gut“ vorträgt, das er zusammen mit Josef Oberst verfasst hat.

Rüth war auch Impulsgeber für Benedikt Fesers Mundart-Kurzfilm „Der Brandners Kischper und das ewige Leben“. Der Streifen spielt in Fesers Heimatort Büchold und erzählt Franz von Kobells Geschichte über den Brandner Kasper und dessen Ringen um mehr Lebenszeit auf ganz eigene – unterfränkische  –  Weise. Der Film war bereits an mehreren Orten Unterfrankens zu sehen und wird nun erstmals im Fladunger Museumswirtshaus gezeigt.

Mit Gedichten aus den Büchern von Ulrich Genßler holt Gerhard Bach aus Sondheim vor der Rhön das Publikum aus der Pause. Es folgt die Sennfelderin Ilse Jurisch mit Geschichten „rund ums Bauernhaus“, bevor Gottfried Handwerker sowie Erwin und Ingrid Fick Lieder und Geschichten von Albert Handwerker – dem Verfasser des „Kreuzberglieds“ – vortragen.  „Henz wenn´s Herwest würd …“ – unter dieser Überschrift stehen die „Gschichtli und Gedichtli“, die anschließend Veronika Klose aus Greßthal zum Besten geben wird. Als Moderatorin wird sie auch durch den Abend führen und – zum Abschluss – Sebastian Voll ankündigen.

In Bad Kissingen geboren, wuchs Sebastian Voll in Langenleiten und Gefäll auf. Selbstverfasste Songs in Rhöner Mundart sind das Spezialgebiet des Singer-Songwriters mit seiner E-Gitarre, der in diesem Jahr schon beim Fränkischen Mundartfestival „Edzerdla“ in Burgbernheim aufgetreten ist. Während er zum ersten Mal beim Mundartabend in Fladungen zu Gast ist, sind andere hier schon alte und gute Bekannte: das „Duo Handwerker“ mit Daniela Pototschnik und Helmut Handwerker wird mit bekannten Weisen für die musikalische Unterhaltung in den Pausen sorgen.

Der Eintrittspreis für den Mundartabend beträgt 5,00 Euro pro Person. Einlass ist ab 18.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr. Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich, die Anzahl der Plätze ist auf 100 beschränkt. Ermäßigungen können leider nicht gewährt werden. Auch Saisonkarten werden bei dieser Sonderveranstaltung nicht akzeptiert.

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