Obsternte an der Glentleiten – Wochenende rund um historische Obstsorten im Freilichtmuseum Glentleiten

Passend zur Erntezeit dreht sich im Freilichtmuseum Glentleiten am letzten Septemberwochenende alles um alte Obstsorten. Am 24. und 25. September werden die auf den Streuobstwiesen und in den Gärten an der Glentleiten geernteten Äpfel, Birnen und Zwetschgen nun zu Dörrobst, Saft und Süßspeisen verarbeitet. Die Besucher können dabei vieles probieren und bei der großen Apfel-, Birnen- und Zwetschgenparade historische Arten wiederentdecken. Ein Pomologe bestimmt am Sonntag die mitgebrachten Äpfel und Birnen der Besucher.

 

FLM Glentleiten, Detailaufnahmen

Im Glentleitner Museumsgelände kann man noch solche alten Apfelbäume entdecken. – Bildquelle: Bezirk Oberbayern, Archiv Freilichtmuseum Glentleiten, Nixdorf.

Dörren, Pressen, Probieren…

Die Verarbeitung der geernteten Früchte steht bei den historischen Obstsorten-Tagen im Mittelpunkt. Im historischen Back- und Dörrhaus aus Osterhofen (Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen) werden Früchte getrocknet, die anschließend probiert werden dürfen. Der Obst- und Gartenbauverein Großweil presst frischen Apfelsaft, der gemeinsam mit Most verkostet und gekauft werden kann. Kinder dürfen gemeinsam mit ihren Eltern an beiden Veranstaltungstagen bei „Samstags und Sonntags im Mirzn“ selbst Obst verarbeiten (jeweils 13.00-16.00 Uhr). In diesem offenen Mitmachangebot im „Haus zum Entdecken“ wird Apfelbrot gebacken und Kompott eingemacht. Naschen ausdrücklich erlaubt! Kräuterpädagoginnen bieten selbstgemachte Produkte wie beispielsweise Eingemachtes, Aufstriche und Liköre an.
Beratung rund ums Obst

Zentral am Obstwochenende sind auch Beratung und Information rund um das Obst. Der Obst- und Gartenbauverein wie auch das Glentleitner Gärtnerteam beantworten Interessierten Fragen rund um den Anbau und die Pflege von Obstbäumen. Die Vielfalt an historischen Obstsorten des bayerischen Voralpenlandes können die Besucher bei einer gut sortierten Apfel-, Birnen- und Zwetschgenschau entdecken. Am Sonntag findet um 11 Uhr überdies eine kostenlose Führung durch das Museumsgelände mit dem Schwerpunkt „Gärten, Wiesen, Felder“ statt. Besitzer von alten Obstbäumen haben am gleichen Tag von die Möglichkeit, ihre reifen Äpfel und Birnen von einem renommierten Pomologen bestimmen zu lassen. Der Obstkundler Anton Klaus ist Mitglied im Deutschen Pomologenverein und macht seit 35 Jahren Obstsortenbestimmungen. Interessierte Besucher sollten 3 bis 4 Früchte pro Sorte samt Stiel mitbringen.
Keine Früchte ohne Bienen: Auch eine Imker wird vor Ort sein und über das Leben der Bienen, ihre Rolle bei der Bestäubung und über Honig informieren.

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