Vom Waldboden zu den Wipfeln des Bayerischen Waldes: Freiheit mit Ausblick auf dem „Grünen Dach Europas“

„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, singt Liedermacher Reinhard Mey. Im Bayerischen Wald kann man die grenzenlose Freiheit auf dem „Grünen Dach Europas, dem größten Waldgebiet Mitteleuropas“ erleben. Auf mehr als 130 Tausendern genießen Wanderer hier das Gipfelglück und die Aussicht auf das Waldmeer, oft sogar von außergewöhnlichen Plätzen wie einem der längsten Baumwipfelpfade der Welt aus.

 

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Das grüne Dach Europas – Foto: Andreas Meyer

 

Naturerlebnis in luftiger Höhe: Baumwipfelpfad, Waldwipfelweg und Skywalk
1,3 Kilometer lang geht es auf dem Baumwipfelpfad im Nationalparkzentrum Lusen bei Neuschönau vom Waldboden aus zu den Wipfeln – auf Holz durchs Holz zum Holz und übers Holz. Schon der Spaziergang selbst ist in luftiger Höhe, mit Blick über die Täler und Bayerwaldberge wie Rachel und Lusen ein Naturerlebnis. Wer noch eine Portion Erlebnis draufsatteln möchte, kann auf dem Baumwipfelpfad Seil- und Wackelbrücken oder Balancierbalken ausprobieren oder auf der neuen Waldinsel, einer Plattform in 20 Metern Höhe samt Gitterliege, Lehrstationen und Ruheplattform, rasten. Barrierefrei erreichen auch Familien mit Kindern im Wagerl, Senioren oder Menschen mit Behinderung das Herzstück des Baumwipfelpfades, den 44 Meter hohen Baumturm, von dem aus man bei gutem Wetter sogar die Alpen sieht. Stärken kann man sich nach der Tour zu den Wipfeln bei den Wurzeln: in der Waldwirtschaft am Fuß des Baumwipfelpfades.
Hoch hinaus zieht es die Naturliebhaber auch auf dem Waldwipfelweg bei Sankt Englmar. Sie genießen es, auf dem Pfad aus heimischem Lärchenholz bis zu 30 Meter über dem Boden und den Wipfeln der mächtigen Tannen, Fichten, Lärchen und Buchen zu stehen, über den Bayerischen Wald, das Donautal und den Gäuboden zu schauen und den Alltag hinter sich zu lassen. Denn mitten in der Natur, droben im Waldmeer, ist kein Platz für Hektik oder Heikles. Bestenfalls für das kleine Wagnis, die Hängebrücke in 25 Metern Höhe zu überqueren. Der Weg zum Ausblick muss nicht immer steil und steinig sein: Auch der Waldwipfelweg ist barrierefrei und leicht zugänglich. „Alles, außer gewöhnlich“ heißt das Motto rund um den Waldwipfelweg im „Haus am Kopf“, in der „Höhle der Illustrationen“ oder auf dem „Pfad der Optischen Phänomene“.
Scheinbar in den Himmel hinein wandert man am Eck: Hier wurde vor wenigen Monaten der erste „Skywalk“ im Bayerischen Wald eröffnet. Die Plattform aus Holz und verzinktem Stahl ragt aus dem Wald heraus vermeintlich ins Nichts, 30 Meter über den Bäumen mit bester Fernsicht ins Zellertal. Wanderer, die von Arnbruck auf dem Goldsteig Richtung Eck marschieren, sollten sich den „Himmelsgang“ nicht entgehen lassen. Auch für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, sich kurz die Füße vertreten und die Aussicht erleben wollen, ist der Skywalk ideal. Nur zehn Minuten sind es zu Fuß vom Parkplatz am Eck bis zum Fernblick.
Dem Himmel ein Stück näher: Aussichtstürme auf den Bayerwald-Tausendern

Dem Himmel ein Stück näher kommen die Urlauber bei einem Abstecher zu den Aussichtstürmen. Schon viele Wandererfüße hat der Turm auf dem über 1000 Meter hohen Brotjacklriegel „gespürt“, der vor fast hundert Jahren gebaut wurde. Wer es die 127 Holz-Stufen hinauf geschafft hat, wird doppelt belohnt: mit berauschender Aussicht auf den bayerisch-böhmischen Grenzkamm, die Donauebene und das Passauer Land und einem erfrischenden Getränk im Turmstüberl. Schon der 3,5 Kilometer lange Weg zum Turm von Schöfweg über den Goldsteig-Zubringer fasziniert Wanderer: Auf der eineinhalbstündigen Tour gibt es bei guter Sicht alle Gipfel der Goldsteig-Kammroute zu sehen. Donauebene, Alpen oder Bayerwaldberge – auch auf dem 1095 Meter hohen Hirschenstein erleben Wanderer vom Aussichtssturm aus den Rundumblick. Und die Freiheit über den Wäldern.

Ausgiebig Höhenluft schnuppern und den Kopf frei bekommen kann man auch auf den Berggipfeln. Und davon gibt es im Bayerischen Wald besonders viele – und besonders hohe: Mehr als 130 Tausender können die Gipfelstürmer erklimmen. Der Arber ist mit seinen 1456 Metern der „König des Bayerwaldes“. Für manche geht es mit dem neuen Panorama-Aufzug oder der Sechser-Gondel entspannt zum Gipfel, andere freuen sich darauf, den höchsten Berg im Bayerischen Wald aus eigener Kraft zu erwandern. Auch der Lusen samt seiner Waldwildnis ist ein beliebtes Wanderziel. Und sein Blockmeer eine geologische Besonderheit, die den 1373-Meter-Berg bekannt machte. Die Gesteinstrümmer am Gipfel entstanden in der Eiszeit. Reizvoller aber finden die meisten die Sage vom Teufel, der den Weg in die Hölle pflastern wollte, erschrak, als ihm ein Klausner ein Kreuz zeigte und seine Steinfuhre über dem Lusengipfel entlud. Vor allem sportliche Wanderer und Kletterer zieht es auf den Kaitersberg-Ber
gkamm mit dem Großen Riedelstein, dem Steinbühler Gesenke, Mittagsstein, Kreuzfelsen oder den Rauchröhren, die zu den anspruchsvollsten Klettergebieten im Bayerischen Wald zählen.
Angebots-Beispiel: Uriger Luxus in der Alm-Galerie

Es gibt viele Gelegenheiten, das Bergerlebnis im Bayerischen Wald schön ausklingen zu lassen – beispielsweise in der neuen Alm-Galerie im Haus Schönblick am Hohenbogen auf mehr als 100 Quadratmetern. Felsenpanoramadusche, Lichttherapie, Altholz-Sauna, Whirlpool auf der Terrasse oder Wasserbett mit Massagefunktion sorgen für Komfort, genau wie Zirbenholz, Natursteine, ein Bergfrühstück direkt in der Alm-Galerie, kuschelige Bademäntel, frisches Bergquellwasser, ein 4-Gänge-Verwöhnmenü und vieles mehr. www.schoenblick-hohenbogen.de

Informationen, Freizeitführer, Erlebniskarten:
Tourismusverband Ostbayern e.V.
Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg
Tel. +49 (0)941 585 39-0, Fax +49 (0)941 585 39-39
www.ostbayern-tourismus.de
www.bayerischer-wald.de

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