Täglich grüßt der Präriehund

Nach zwei Jahren kehrt wieder Leben in die Anlage am Terrarium-Haus des Zoo Dresden. Neun Schwarzschwanz-Präriehunde tummeln sich ab sofort in der umgestalteten Anlage.
Der große Erdhügel und die neuen Pflanzen in der leerstehenden Anlage am Terrarium-Haus des Zoo Dresden kündigten es bereits seit einigen Wochen an: Eine neue Tierbelegschaft wird erwartet.

 

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Präriehunde – Foto: Zoo Dresden

Nun ist sie da. Seit kurzer Zeit tummelt sich eine Gruppe Schwarzschwanz-Präriehunde auf der Außenanlage. „Die fünf Männchen aus dem Zoo Hannover und die vier Weibchen aus dem Zoo Rotterdam fühlen sich bereits heimisch und graben emsig ihre Bauten in den Lehm-Erde-Sand-Gemisch-Hügel“, sagt Kurator des Zoo Dresden Matthias Hendel.
Oft werden Präriehunde für Murmeltiere gehalten. Dabei sind die Nager aus Nordamerika nur halb so groß und viel schmaler als ihre Verwandten aus den Bergen. Im Gegensatz zu den Murmeltieren halten Schwarzschwanz-Präriehunde zudem keinen Winterschlaf und kommen selbst bei Schneetreiben ins Freie. „Wir haben uns bewusst für diese Art entschieden, damit die Besucher die Tiere ganzjährig erleben können“, so Hendel.
Mit Nachwuchs wird in den kommenden zwei Jahren gerechnet. Die Anlage bietet dafür
ausreichend Platz.

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