Das brutale Ende des Matthäus: Tafelbild ist Objekt des Monats November im MKK

Die dunklen Tage des Novembers haben wohl dazu beigetragen, dass er gemeinhin als Sterbemonat gilt. Dabei ist er – statistisch gesehen – ein Monat wie jeder andere. Allerdings hat der November mit Allerheiligen und Totensonntag gleich zwei Feiertage, an denen der
Heiligen und Verstobenen gedacht wird. Auch das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) gedenkt eines Heiligen: Das Objekt des Monats November im MKK ist ein kleines mittelalterliches Tafelbild des Johann Koerbecke aus dem 15. Jahrhundert, das an das angeblich brutale Lebensende des Heiligen Apostel und Evangelisten Matthäus erinnert. Es zeigt den Apostel rücklings von einem Schwert durchbohrt.

 

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Johann Koerbecke (um 1410-1494), Hl. Apostel und Evangelist Matthäus, 15. Jh. Foto: Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund.

 

Wer sich selbst von der Wirkung des Tafelbildes überzeugen will, kann es ab November eintrittsfrei im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (Hansastr. 3) besichtigen. Dort liegen auch detaillierte Informationen zu der Geschichte des Objektes bereit.

Zu Beginn jedes Monats werden Schätze aus den Depots des Museums als Objekt des Monats präsentiert und den Besuchern vorgestellt. Wer Interesse an Objekten einer Kunstepoche oder bestimmten Exponaten hat, kann seine Ideen und Wünsche mitteilen unter mkk@stadtdo.de oder telefonisch: (0231) 50-25514 (Cathleen Tasler).

 

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