Gastein: kulinarisch durch den Winter

Von Gipfelfrühstück über SkiHauben bis Food:Moarkt und Gondeldinner

In Gastein im SalzburgerLand ist die Kulinarik zu Hause. Hier ist auch die Wiege des
berühmten Haubenkochs Eckart Witzigmann. Kein Wunder also, dass es im Gasteinertal im
Winter gleich mehrere kulinarische Veranstaltungen gibt. Das Gute daran: Jeder Gast kann
teilhaben und vor, während und nach dem Skifahren bestes, regionales Essen genießen.
SkiHauben – Gerichte von Haubenköchen wie Johanna Meier auf sieben Skihütten
Gut essen kann man im Gasteinertal an vielen Orten, ob klassisch elegant in der Villa Solitude, hip und modern im Ginger & Gin, vegetarisch im Kraut und Rüben oder regional im Bertahof.

 

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Salzburger Haubenköche entwickeln Gerichte für die Skihütten – die SkiHauben sind in Gastein seit Jahren extrem beliebt – © Gasteinertal Tourismus

 

Im Winter kann man außerdem auch auf den Gasteiner Skihütten exzellent speisen. Bei der
Gasteiner SkiHauben-Aktion, die in diesem Winter in ihre siebte Saison geht, heißt es: sieben Köche, sieben Hütten. Sieben Salzburger Haubenköche kreieren auch in diesem Winter für sieben Gasteiner Skihütten ein Gericht. So können Skifahrer dann den ganzen Winter über auf diesen sieben Skihütten je ein anderes, besonderes SkiHauben-Gericht bestellen. Die SkiHauben-Gerichte sind übrigens nicht teurer als die anderen Speisen auf der Karte, maximal 15 Euro dürfen sie kosten. Außerdem müssen sie täglich angeboten werden und die Zutaten müssen weitestgehend aus der Region stammen. An allen Kassen der Bergbahnen liegt eine Broschüre bereit, die auflistet, welches Gericht von welchem Koch auf welcher Hütte serviert wird. So können Skifahrer eine ganze Woche lang jeden Tag ein anderes SkiHauben-Gericht genießen und lernen dabei quasi nebenbei das gesamte Skigebiet kennen. Die Gerichte in dieser Wintersaison sind: Beerenschmarrn von der 3-Hauben-Köchin Johanna Meier im Valeriehaus in Sportgastein, Speck- und Zwiebelquiche mit Kräutersauerrahm und Salat von 2-Hauben-Koch Sepp Schellhorn im Bergrestaurant Weitblick in Sportgastein, OPower Lammcurry von 4-Hauben-Koch Rudi Obauer auf der Bellevue Alm in Bad Gastein, Melanzzani-Kroketten auf Süßkartoffel-Tomatenragout von Jörg Wörther im Waldgasthof Angertal, OPower Wintersuppe von 4-Hauben-Koch Karl Obauer auf der Weitmoser Schlossalm in Bad Hofgastein, Gebackene Wildknödel mit Speck auf Kohl-Kürbis-Ragout von Hauben-Koch Hans-Peter Berti auf der Wengeralm in Dorfgastein und ein Fischgericht von Robert Granitzer auf der Jungerstube
im Angertal.
Gipfelfrühstück mit Panoramablick und Sonnenaufgang

Einen hochalpinen Frühstücksplatz hat man beim wöchentlich stattfindenden Gipfelfrühstück. Jeden Mittwoch können Frühaufsteher in Sportgastein vor allen anderen mit der Bahn auf 2.700 Meter hinauf fahren und in der 1971 erbauten, stylischen Glas-Aluminium-Kuppel ein herrliches Gourmetfrühstück genießen. Mit faszinierendem Panoramablick über rund 400 Berggipfel. Wer möchte, geht ein paar Meter weiter hinauf bis zum Gipfelkreuz und genießt den Sonnenaufgang vor dem Frühstück von ganz oben. Anschließend haben die Teilnehmer des Gipfelfrühstücks die Möglichkeit, als erste über die frisch präparierten Pisten zu fahren. Für das Gipfelfrühstück muss man sich anmelden, es kostet 45 Euro/Person mit Gastein Card.
Tradition meets Moderne – Streetfood in Gastein

Auf dem neuen Food:Moakt in Bad Hofgastein vereinen sich regionale Produkte mit junger,
moderner Küche. Jeden Donnerstagabend im Februar hat der Markt, der ein urbanes
Streetmarket-Flair versprüht, geöffnet. Alt und neu, urban und traditionell – vor den Augen der Marktbesucher zaubern die Köche aus den lokalen Produkten modernes Streetfood. Sechs Produzenten präsentieren auf dem Food:Moakt ihre Waren, aus denen vier verschiedene Gerichte gekocht werden. Eine Bar, an der man sich trifft, gibt es natürlich auch. Die Initiatoren der Veranstaltung haben sich im Tal bereits durch ein ähnliches Projekt einen Namen gemacht. Julian Scharfetter, Alexis Tsibidis und Marc Hutegger betreiben auch die Pop.Up.Alm: Mitten im Skigebiet Schlossalm „popt“ im Winter ihre selbstgebaute Alm auf. Dort servieren sie unter freiem Himmel regionale Schmankerl mit dem dazu passenden Bier.
Abendessen beim Gondelfahren

Beim traditionellen Gondeldinner am 23. März in Dorfgastein genießt man sein Abendessen
quasi im Schweben. An der Talstation der Fulseck-Bahn wird den Teilnehmern in ihre Gondel bei der ersten Fahrt der Aperitif gereicht. Bei jeder erneuten Durchfahrt der Gondeln an der Station kommt dann ein neuer Gang auf den extra in die Gondel gestellten Tisch. Rund zwei Stunden dauert das Dinner, bei dem vier Gänge serviert werden. Teilnahme nur nach Anmeldung, 69 Euro pro Person inklusive Getränke.
Höchster Bauernmarkt der Alpen

Ebenfalls im März, zur Ski amadé Ski- und Weingenusswoche vom 18. bis 25. März 2017, findet im Skigebiet der höchste Bauernmarkt der Alpen statt. Verschiedene Produzenten aus Gastein präsentieren sich an Marktständen auf ausgewählten Skihütten. So können Skifahrer den Einkehrschwung zum Marktbesuch umfunktionieren. In Sportgastein auf 2.700 Metern ist man tatsächlich am allerhöchsten Marktstand der Alpen, denn höher geht es im Skigebiet nicht hinauf als hier.

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